27 Juni 2004

Rechtschreibreform im Sommerloch

Die Springer AG und der Spiegel-Verlag entschieden gestern für ihre Publikationen die Rückkehr zur alten Rechtschreibung. Der durch die beiden Verlage repräsentierte Marktanteil an Zeitschriften beträgt etwa 60 Prozent und wollen die Verbindlichkeit der neuen Rechtschreibung ab 1.8.2005 behindern.
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" kehrte bereits ein Jahr nach der Reform zur alten Rechtschreibung zurück.

Wie ich die Dinge sehe:
Rechtschreibreform oder Recht-Schreibreform :-) ?
Die Experten ereifern sich, dabei ist es so egaaaaaaal !
Die wichtigste Regel sollte lauten, dass es nur Regeln braucht,
wo es wirklich Regeln braucht.

Schiffahrt oder Schifffahrt oder Schiff-Fahrt?
Der Ästhet mag sich mit Wiederholung längst genügen,
während es der Fachmensch vielleicht dreifach liebt.
Wieder andere möchten es entzwei.

Woooooo ist das Problem ?
Kein Mißstand wird durch doppeltes oder dreifaches S zum Wohl.
NUN lasst sie schreiben! Und auf den INHALT kommt es an.

www.inidia.de/rechtschreibreformforderungen.htm
www.inidia.de/rechtschreibung.htm

Hilfen zur neuen Rechtschreibung finden sich auf der Webseite des > DUDEN, der allerdings auch immer wieder davon profitiert, dass er Unsinn treibt und/oder mitmacht.

14 Juni 2004

Vorläufiges amtliches Ergebnis der Europawahl 2004

WIESBADEN/BERLIN – Der Bundeswahlleiter hat am 14. Juni 2004 um 1.00 Uhr im Deutschen Bundestag in Berlin das vorläufige amtliche Endergebnis der 6. Direktwahl der 99 Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland vom 13. Juni 2004 bekannt gegeben.

Bei einer Wahlbeteiligung von 43,0 Prozent (1999: 45,2 Prozent) haben die

- CDU 36,5 Prozent (1999 39,3 Prozent)

- SPD 21,5 Prozent (1999 30,7 Prozent)

- CSU 8,0 Prozent (1999 9,4 Prozent)

- GRÜNEN 11,9 Prozent (1999 6,4 Prozent)

- PDS 6,1 Prozent (1999 5,8 Prozent)

- FDP und 6,1 Prozent (1999 3,0 Prozent)

- sonstige Wahlvorschläge 9,8 Prozent (1999 5,4 Prozent)

aller Stimmen erhalten. Der Anteil der ungültigen Stimmen beträgt bei der Europawahl 2004 2,8 Prozent (1999: 1,5 Prozent).

Von den insgesamt 732 Sitzen des Europäischen Parlaments entfallen 99 auf die Bundesrepublik Deutschland. Hiervon erhalten nach dem vorläufigen amtlichen Ergebnis die

- CDU 40 Sitze (1999 43 Sitze)

- SPD 23 Sitze (1999 33 Sitze)

- CSU 9 Sitze (1999 10 Sitze)

- GRÜNEN 13 Sitze (1999 7 Sitze)

- PDS 7 Sitze (1999 6 Sitze)

- FDP 7 Sitze (1999 0 Sitze)

Die vorläufigen Ergebnisse der Europawahl 2004 für den Bund, die 16 Länder sowie die 439 kreisfreien Städte und Landkreise sind im Internet unter http://www.bundeswahlleiter.de abrufbar und in der Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes zur Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland am 13. Juni 2004 Heft 2 "Vorläufige Ergebnisse nach kreisfreien Städten und Landkreisen" dokumentiert. Diese Veröffentlichung kann im Buchhandel oder vom SFG Servicecenter Fachverlage, Part of the Elsevier Group, Postfach 43 43, 72774 Reutlingen, Telefon: +49 (0) 70 71 / 93 53 50, Telefax: +49 (0) 70 71 / 93 53 35, destatis@s-f-g.com, bezogen werden.

Der Bundeswahlleiter dankt den hunderttausenden ehrenamtlichen Wahlhelfern in den Wahlvorständen ganz herzlich. Ohne die Bereitschaft so vieler Menschen, ihre privaten Bedürfnisse hinter das Interesse der staatlichen Gemeinschaft zurückzustellen, wäre eine ordnungsgemäße Europawahl nicht gewährleistet. Dank gebührt auch den vielen tausend Mitarbeitern, die in den Wahlämtern der Städte, Gemeinden und Kreise, in den Verwaltungen sowie bei der Deutschen Post AG für einen reibungslosen Ablauf der Wahl gesorgt haben.

Der Bundeswahlausschuss wird das endgültige amtliche Ergebnis der Europawahl 2004 am 30. Juni 2004 in einer öffentlichen Sitzung im Deutschen Bundestag in Berlin, Jakob-Kaiser-Haus (Eingang Wilhelmstraße 68), Raum 1.228, um 11.00 Uhr feststellen und bekannt geben.